Berlin

Allgemein

Bei Berlin werden ja viele nicht unbedingt an „Party“-Ferien denken… Aber auch die Grossstadt hat partymässig einiges zu bieten! 😉 – und da mir mein 10tägiger Berlin Trip so gefallen hat und ich fast jede Nacht bis morgen früh unterwegs war, halte ich diese Review für gerechtfertigt! 😉

Da ich noch nie tief in Deutschland war, wusste ich genau genommen nicht, was mich da erwarten würde… Aber ich hab schon vorhin von einigen Orten gehört, die ich mir merkte, um sie anzuschauen.

Übernachtet hatte ich an 3 verschiedenen Locations: Im Hostel Meiniger 12, in Der Fabrik und im Hotel Bogota, wobei ersteres mit Abstand das beste war! – Es ist schlicht, aber sehr modern und speziell auf die Bedürfnisse Jugendlicher ausgerichtet; das Personal – ebenfalls aus jungen Leuten bestehend – ist sehr nett und hilfsbereit. Ausserdem findet sich dort für alle Preisklassen etwas: ab 13 EUR (ca. 20 sfr) pro Nacht kann man in Gruppen-Schlafräumen übernachten, ein Doppelzimmer gibt’s ab 33 EUR (~50 sfr) und ein Einzelzimmer für 45 EUR (~67 sfr) -Letztere beide natürlich mit Dusche/WC und Kabel-TV im Zimmer.
Die Fabrik hat mir nicht besonders gefallen, das Personal war unfreundlich und die Räume ungemütlich, ausserdem gab’s nicht mal ein WC im Zimmer.
Das Hotel Bogota, dass übrigens direkt am Kurfürstendamm (dem IN-Ort in Berlin) gelegen ist, war wieder gut, aber für meinen Geschmack zu alt und auch teurer.

Wer wissen möchte, was in Berlin grad so abgeht, sollte sich unbedingt das kostenlose Magazin [030] besorgen: Hier stehen neben aktuellen News & Trends für junge Leute auch eine Liste mit vielen Clubs und Bars drin!
[030] liegt in einigen Hotels, Bars und Clubs auf.

Zum Einkaufen geht man am besten an den Kurfürstendamm (kurz: Ku’Damm): Dort finden sich Geschäfte in der Grösse von Einkaufszentren zu fast allen bekannten Marken wie Energie, Miss Sixty, Diesel, Levis,… Ausserdem gibt es ein Niketown dort, wo man alles, was Nike so herstellt, kaufen kann. *g*
Rund herum gibt es Schnellimbiss-Stände und Fast Food-Ketten, wie McDonalds oder Burger King.
Bereits hier dürfte einem der gewaltige Preisunterschied zur Schweiz auffallen: Markenkleider gibt’s hier 10-30% billiger als hierzulande, essen ist 2-3 mal billiger (Einen Döner gibt’s zu umgerechnet ca. 3 sfr, ein McDonalds Menu zu 7-8 Franken!)und auch andere Artikel liegen zum Grossteil deutlich unter den CH-Preisen.

Ein weiterer guter Anlaufpunkt um zu shoppen ist die Schönhauser Allee: Hier finden sich eher die kleineren Boutiquen, wo man nach diversen Kleidern stöbern kann. Alle Gothic-Freunde (wie z.B. ich *g*), sollten unbedingt im XtraX vorbei schauen: Dies ist ein Kleiderladen, der nur auf Gothic, Dark Metal,… Kleider ausgelegt ist; hier findet sich alles, was das schwarze Herz begehrt: Schuhe, Hosen, Oberteile, Poster und Schmuck. Hosen und Schuhe gibt’s ab ca. 120 sfr, Oberteile so ab 80 sfr. Alle Kleider sind natürlich: „Made in Hell“ 😉

– Und wenn man glaubt, man hätte nun alles gesehen: sobald abends die Läden schliessen, wird einem auffallen, was man alles doch noch nicht gesehen hat… – Es ist also empfehlenswert, 2 Wochentage fürs Shopping einzuplanen! *g*

Da eine Grossstadt wie Berlin definitiv zu gross ist, um zu Fuss rum zu kommen, bietet sich die U-Bahn an, die alle 3-10 Minuten fährt und mit der man fast überall hinkommt.

Zwischen all dem muss man natürlich auch mal was essen: Auch hier kann man praktisch in jedem Restaurant für 10-15 EUR (ca. 15-20 sfr) essen und trinken. Als sehr lecker heraus gestellt haben sich das Boredo (Steak Restaurant) und das Cafe Zeit (feiner Nudelauflauf!) am Ku’Damm die Cantina Coronita (extrem leckeres mexikanisches Essen, nette Bedienung und alle Drinks für 5 EUR mit 6cl, statt wie bei uns 4cl Alkohol!) neben dem U-Bahnhof Schlesisches Tor.

Die Kleider, die man den Tag durch gekauft hat, möchte man natürlich nun auch im Ausgang zeigen: Anhänger des Schwarzen werden sich im Kato (direkt unter dem U-Bahnhof Schlesisches Tor) wohlfühlen: Jeden Freitag wird dort Gothic, Newwave und EBM aufgelegt, wo man zusammen mit anderen schwarzen Gestalten bis zu den ersten Sonnenstrahlen durchtanzen kann; Samstag wird dort alles was Rock, Punkrock und Metal betrifft, gespielt.

Wer’s lieber „wärmer“ hat, geht ins Matrix, dass nur eine U-Bahn Station weiter liegt: Hier ist die Stimmung fröhlich ausgelassen und man kann in 3 Floors zu 80/90er Pop, NDW/Wave oder Discohouse tanzen. Die Getränkepreise bewegen sich um die 3-5 EUR, offenes Bier auch günstiger.

Die totale Party-Stimmung geht aber im Ku’Dorf, direkt am Ku’Damm ab: Mit nur gut gestimmten Leuten, Gogo’s, Strips und viel Alk zu günstigen Preisen (besonders unter der Woche) tanzt man hier in einem riesigen Party-Areal auf 4 Floors zu Trance-Charts, deutsche Hits, Funk, Soul und Hip-Hop, oder alles gemischt. – Auch waren schon alle bekannten Mallorca Stars wie z.B. Mickie Krause, Jürgen, Vengaboys, Rednex und Co. schon hier! – Dazwischen befinden sich insgesamt 22 (!) Bars; man fühlt sich dort also durchaus wie in einem ganzen Party Dorf!
– Am 30/31 Mai gibt’s dort ein 36-Stunden Nonstop-Ballermann special und am 2. Mai ist Möhre („20 Zentimeter“, „Pack ihn ein“, „Wir ham doch keine Zeit“) live dort zu sehen.
Das KuDorf hat nur Montags und Sonntags Pause: Ansonsten läuft dort jeden Abend was!

Den nachfolgenden Tag verbringt man am besten durch gemütliches Schlendern durch den Tiergarten: Sehr schöne Spazierwege durchs Grüne mit romantischen Seen dazwischen und eine sehr grosse grüne Wiese! – Bei schlechtem Wetter kann man auch das Reichstagsgebäude oder das Brandenburger-Tor besuchen. Wer wissen will, wo die Berliner Mauer verlief, kann sich hier einen Mauer-Plan kaufen und die Strecke ablaufen, wo die Mauer stand… 😉
Wen die Geschichte Berlins interessiert, der sollte unbedingt die Ausstellung: „The Story of Berlin“ am KuDamm besuchen! – Dort ist u.a. alles Mögliche über den 1. und 2. Weltkrieg, die Berliner Mauer und Weiteres ausgestellt; und am Ende rundet ein Gang durch den Atomschutzbunker mit einer Simulation der Situation damals den Besuch ab.
Ein sehr gut gemachtes Grusel-Kabinett in einem ehemaligen Luftschutzbunker findet sich gleich neben dem Anhalter-Bahnhof und die wohl modernsten Gebäude der Stadt findet man am Potsdamer Platz.

Fazit

Ich hatte eine sehr tolle Zeit in Berlin, und obwohl viele nur wochenendweise dorthin gehen, kann man sich auch sehr gut über 1 Woche lang dort beschäftigen! Der Ausgang ist Spitze und die Preise dort sehr viel billiger als hier.
– Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal dort…

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