Las Vegas

IMG_4553Nach dem auschecken gehts weiter, VEGAS, BABY! 🙂

Beim Bellagio Hotel angekommen wurde uns erst die Wuchtige Grösse klar. Das Hotel sieht innen drin erst mal aus wie ein riesiges Einkaufszentrum auf der FlĂ€che eines Flughafens. Nebst diversen LĂ€den, fehlt natĂŒrlich auch ein riesiges Casino nicht.

Allgemein ist zu den Hotels in Las Vegas zu sagen, dass diese, obwohl sie den luxuriösen Standard von 5-Sterne Hotels haben, vergleichsweise sehr gĂŒnstig sind. Im Bellagio, eines der grössten und nobelsten Hotelanlagen in ganz Vegas gibts ein Doppelzimmer schon fĂŒr ca. 240.- CHF, also ca. 120.- CHF pro Person/Nacht. Die Hotels sind deswegen so gĂŒnstig, weil sich praktisch alle ĂŒber das Hauseigene Casino querfinanzieren. Das heisst sie rechnen damit, dass die meisten Besucher ein vielfaches des Zimmerpreises im Casino liegen lassen. Man kann daher sogar eine Casino Club Card verlangen und alles was man im Casino ausgibt kann man sich Prozentual auf den Zimmerpreis oder Zusatzleistungen anrechnen lassen. Wenn man „nur“ $200 im Casino ausgibt, gibt es so immerhin das FrĂŒhstĂŒck kostenlos. Ab $1000 ist dann irgendwann das Zimmer ganz gratis. 🙂

Nach dem einchecken im Empfangs-Terminal gings dann erstmals zum Zimmer, was aufgrund der schieren Grösse der Hotelanlage doch einen 15-MinĂŒtigen Fussmarsch bedingte.

Das Zimmer war sehr luxuriös eingerichtet und die Minibar mit einem Drucksensor versehen: Sobald man etwas mehr als ein paar Sekunden raus nimmt, wird es automatisch auf die Hotelrechnung gebucht, egal ob man es wieder zurĂŒck legt oder nicht. Also Vorsicht, wenn man zwecks KĂŒhlung der eigenen GetrĂ€nke die Minibar „mal schnell ausrĂ€umen“ will… 😀

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Reklametafel

Nachdem wir uns im Zimmer eingerichtet hatten gings noch etwas raus zum Stadtbummel.  Die grösse der GebĂ€ude fand ich sehr eindrĂŒcklich, so hat etwa eine reine Reklametafel fast die grösse eine Hochhauses in der Schweiz!

IMG_4606Nach dem obligatorischen Bier an der Abendsonne gings wieder zurĂŒck um uns fein zu machen fĂŒr den Abend, denn wir hatten das grosse „Bacchanal Buffet“ beim Caesars Palace reserviert. FĂŒr $50 pro Person kriegt man hier nicht nur ein einfaches Buffet, sondern hunderte verschiedener Speisen und zwar auf gehobenen 5-Sterne Niveau frisch zubereitet und von allerbester QualitĂ€t. Da es bei dieser Auswahl völlig unmöglich ist alles zu probieren musste sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlt werden. Zum „Apero“ gabs einen grossen Teller voll Sushi, zur Vorspeise feine Salate und HĂ€ppchen, dann noch zwei grosse Teller verschiedener Hauptspeisen und zum Dessert ein prall gefĂŒllter Teller mit allerhand leckereien aus der Konfiserie. Ein bisschen schade fand ich es, dass das ganze essen was zum Schluss am Buffet ĂŒbrig blieb (um die hundert Kilogramm) einfach in MĂŒllsĂ€cke gelehrt wurde. Stichwort Food-Waste.

Nach dem Essen war ich dann so voll gefressen, dass jeden anschliessende Bewegung eine Qual war… 😀 Auf der Suche nach einem Nachtclub fĂŒr den Ausgang stellten wir ĂŒbrigens fest, dass obwohl in Las Vegas zur Hochsaison im Sommer unter der Woche die meisten Clubs geschlossen haben. Dies wahrscheinlich weil der Durchschnitts-Amerikaner im Gegensatz zu uns nur gerade 1-2 Wochen Ferien im Jahr hat und so nicht einfach eine ganze Woche nach Vegas fĂ€hrt, sondern eher nur fĂŒrs Wochenende. Das heisst: Am Wochenende ist die Hölle los und unter der Woche ist es dafĂŒr eher ruhig. Allerdings wĂ€ren uns die meisten Clubs ohnehin zu edel und zu teuer gewesen. Ich habe diese „Nobelclubs“ noch nie gemocht wo jeder so tut wie wenn er zu den ganz reichen gehören wĂŒrde.

IMG_4575Zum GlĂŒck gab es auch noch einen Senior Frogs, eine internationale Club-Kette fĂŒr Leute welche es gerne etwas ausgelassener haben und mit „normalen“ Leuten einfach nur feiern wollen und  ich auch schon aus Cancun kannte und liebte. 🙂

So machten wir es uns dort noch etwas gemĂŒtlich, auch wenn aufgrund des vollen Magens an Tanzen nicht zu denken war. 😀

Zum Abschluss des Abends gings dann noch ein paar Stunden ins Casino. Und obwohl es schon frĂŒh am morgen war, war von MĂŒdigkeit nichts zu spĂŒren, wohl aufgrund des Sauerstoffes, welches die Casinos in Vegas in den Raum pumpen um die Leute Dauer-Wach zu halten.

Nachdem ich in den ersten 15 Minuten schon $60 verlor gings dann aufwĂ€rts und ich konnte glĂŒcklich mit einem Gewinn von $100 schlafen gehen. 🙂

Der Tag darauf war etwas bewölkt was ideal war um die Stadt zu erkunden, da es dann nicht so heiss war. Nachdem ein paar EinkĂ€ufe gemacht waren und ich noch die spektakulĂ€re Achterbahn bestieg gings wieder zum Hotel. Diesmal schlĂŒpften wir in unser Cowboy Outfit aus Texas und machten so richtig auf Cowboy & Cowgirl. 🙂

Diesmal stand das Bellagio-Buffet auf dem Programm, im Prinzip wieder das selbe wie am Vorabend einfach in unserem Hotel. Nach dem ausgiebigen und Delikaten Essen genossen wir in der Hoteleignen Bar die atemberaubende Show der riesigen WasserfontÀne.

Dann noch etwas ins Casino, jedoch nicht mehr so lange, da Tags darauf schon frĂŒhmorgens wieder weiterfahrt war. Auch hatte ich nach einer anfĂ€nglichen GlĂŒcksstrĂ€hne wieder stĂ€ndig verloren und bevor ich meinen $100 Gewinn von letzter Nacht noch drauf haue entschied ich mich besser ins Bett zu gehen.

Am drauf folgenden Tag gehts weiter in WĂŒste, Richtung Death Valley!

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