Apulien

Rating:

Ich bin mittlerweile ein ziemlicher Fan von Süditalien geworden: Schön warmes Klima, romantische Restaurants, gutes Essen und köstlicher Wein… Alles was es für die perfekten Ferien braucht! 🙂

Doch Apulien kannte ich bisher nur von den Wein-Etiketten eines meiner Lieblingsweine, dem Primitivo. Eine weitere bekannte Weinsorte die hauptsächlich in Apulien angebaut wird ist der Negroamaro. Als es dann um die Sommerferien-Planung ging, dachte ich, wieso nicht einfach mal zu dem Ort Reisen wo der Wein den ich sehr häufig trinke herkommt? Also haben wir mal gesucht, was es in Apulien so gibt.

Wie man sieht liegt Apulien im „Stiefel-Absatz“ von Italien.

Anders als in Sizilien gibt es in Apulien viele Fels-/Stein Strände. Da ich jedoch Sand-Strände bevorzuge, half mir die Seite Best Beachs of Puglia mit deren übersichtlichen Grafik sehr!

Auch wichtig war es, dass es genügend Restaurants, Bistros und Bars in der Nähe gibt, wo man nach dem Baden sich noch einen „Aperitivo“ gönnen, fein Abend Essen und danach noch zu einem „Schlummi“ einen „Vino Dolce“ oder Cocktail geniessen kann.

Damit kamen dann bald nur noch zwei Orte in Frage: Gallipoli und Monopoli. Da beide Ihren Reiz haben, entschieden wir uns für beide.

Es gibt in Apulien zwei internationale Flughäfen, Bari und Brindisi, die jedoch nur ca. 130 km auseinander liegen. Somit spielt es keine grosse Rolle, an welchem man landet und man kann die Entscheidung vom gewünschten Flug-Tag abhängig machen, da die beiden Flughäfen zu unterschiedlichen Wochentagen angeflogen werden und nur eine pro Tag.

Wir entschieden uns somit für den Flughafen Brindisi. Und da die Distanzen in Apulien allgemein kleiner sind als in Sizilien haben wir uns entschieden kein Auto zu mieten und stattdessen die Strecken: Brindisi – Gallipoli – Monopoli – Brindisi mit dem Taxi zu machen. Denn, dafür dass das Mietauto die ganze Woche fast nur herumstehen und nur benötigt würde um vom Flughafen zum Hotel zu kommen käme das in etwa gleich teuer und man spart sich den zusätzlichen Aufwand wie Parkgebühren oder das suchen eines Hotels mit Parkplatz und das Risiko des Diebstahls.

Den Ursprünglichen Plan einen Transfer-Bus vom Flughafen zum Hotel zu nehmen mussten wir aufgeben, da zu kompliziert und auch fast gleich teuer wie das normale Taxi.

Dieses kostete vom Flughafen Brindisi bis Gallipoli ca. 200- EUR.

Etwas günstiger geht’s mit der „Navetta“; dies ist in Italien ein Shuttle-Bus, welcher einem oft auch „alleine“ transportiert, wenn keine anderen Gäste auf der Strecke mitfahren.

Es gibt einige, Navetta-Fahrer in Apulien. Falls im Hotel nicht ohnehin schon entsprechende Visitenkarten herumliegen, am besten bei der Rezeption/Gastgeber nach „Navetta“ fragen.

Mit diesen kommt man nicht nur vom Hotel zum Flughafen, sondern für ein paar Euro auch sehr gut im Ort herum!

Gallipoli

Erste Station war das Elamar B & B. Die Gastgeberin dort schien mir etwas misstrauisch zu sein, sie schaute genau hin was wir machten und wollte den Betrag für eine Woche (mehr als 1000.- EUR) in Bar, obwohl wir via booking.com Gebucht hatten und dort Kreditkartenzahlung immer möglich sein muss! Erst als wir dann sagten, wir hätten nur die Kreditkarte, willigte Sie widerwillig ein. Das Zimmer selbst hatte keinen Ausblick (was wir aber von den Fotos schon vorher wussten!) und durch eine grosse, schöne Dach-Terrasse teilweise kompensiert wird.

Richtig toll war hingegen die Lage, direkt im Dorf mit vielen Restaurants, Bars, usw.  Auch einen, eher einfacheren Strand (ohne Liegen/Sonnenschirme) entdeckten wir in der Nähe. Die Terrasse empfanden wir als sehr gemütlich mit tollem Ausblick! Eine nette Geste der Gastgeberin war, uns jeweils das Frühstück (1 Kaffee und 1 Schokogipfel) aufzubewahren, da wir meist erst um 13 Uhr, also deutlich nach dem „Morgen“-Essen aufgestanden sind. 😉

Insgesamt waren wir doch sehr zufrieden mit der Unterkunft.

Der Ort liegt auf einer kleinen „Insel“, welche durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Halb-Insel ist mit der Altstadt umgeben von vielen kleinen Gässchen, kommt man auch schnell zur Küste mit einem kleinen Bootshafen und malerischer Aussicht, während sich auf dem Festland die Neustadt befindet mit vielen Läden und (mehrheitlich) Touristenrestaurants.

 

Strand

IMG_9902
Der ZEUS Beach

Da uns der, doch sehr zweckmässige Strand in der Nähe des Hotels nicht so zusagte, fragten wir uns nach einem besseren Strand um und hörten bald immer wieder: „Baia Verde“! Also machten wir uns am zweiten Tag zu Fuss auf, doch das ist bei einer Distanz von Knapp 5 Kilometern (ca. eine Stunde zu Fuss) und der brütenden Hitze nur wenig empfehlenswert…

Doch angekommen waren wir sofort begeistert: Es gibt diverse Strand-abschnitte alle mit Liegen, eine Bar/Restaurant mit Musik und jeweils auf ein bestimmtes Zielpublikum eingestellt sind: Egal ob man es lieber „Klassisch“, „Chillig“, oder „Nobel“ möchte, an der Baia Verde wird man fündig! Wir entschieden uns für den ZEUS Beach, welcher auf eine moderne „High Society“ ausgerichtet ist, also eher jüngere Leute mit etwas mehr Geld als der Durchschnitt, die ein bisschen Glamourösen-Luxus erleben wollen, das St. Tropez der Italiener sozusagen. Auch „Wasserlounge-Boote“ dürfen natürlich nicht fehlen. Als junger, moderner Strand hat der ZEUS Beach zudem keine eigene Webseite und setzt einzig auf deren sehr gut unterhaltenen Facebook-Seite. Musikalisch läuft meist House und aktuelle Hits. Liegt man nahe an der Bar ist die Musik doch recht laut, etwas weiter weg, jedoch nicht mehr störend und schön gemütlich im Hintergrund zu hören.

Und am Wochenende treten häufig auch international berühmte Künstler wie Shaggy, Martin Garrix oder Gigi d’Agostino live auf! Dann geht nach dem „Apres Beach“ am frühen Abend die Party übrigens direkt weiter bis spät in die Nacht.

Die Liegen sind sehr komfortabel, alle mit Tischchen und eingebautem Aschenbecher. Einige, leider nur ganz wenige, gibt es sogar mit abschliessbarem Fach.

Der Strand selber ist wirklich wie in der Karibik! Bestellt man dann an der Bar noch eine Flasche „Vino Rosato“ (Rose-Wein) im Weinkühler, liegt auf der gemütlichen Liege im samtigen Strand und schaut aufs Meer hinaus – Besser kann man sich nicht fühlen!

Das hat natürlich (für Apulien-Verhältnisse) auch seinen Preis: 12 EUR kostet die Liege pro Person am Tag und ein Tomaten-Mozzarella Salat schlägt mit 10.- EUR zu Buche. Für Schweizer Verhältnisse natürlich trotzdem immer noch recht günstig. 😀 Rechnet man noch Getränke mit ein, kostet so ein Strand-Tag etwa 50-70 EUR für zwei Personen.

In den Folgetagen bestellten wir fürs hin- und zurück kommen vom Strand jeweils ein Navetta-Taxi.

Sightseeing

Tagsüber zum Anschauen lohnt sich auch ein Besuch zum „Kastell“, die Burg von Gallipoli. Denn früher waren die Küstengebiete besonders Angriffs gefährdet durch feindliche Schiffe und mussten speziell mit einer Festung geschützt werden.

Abends war jeweils bummeln durch die Neustadt angesagt mit einem Antipasti-Apero auf dem Rückweg.
Besonders empfehlenswert ist hier Beispielsweise die Konditorei Facula, welche nicht nur hausgemachtes „Gelati“ anbietet, sondern auch allerlei köstliches Gebäck und das zu sagenhaft günstigen Preisen: Für 6.- EUR bekommt man eine riesige Gebäck-Platte, welche für zwei reicht und von allem etwas drauf hat; zwei Gläser Weisswein dazu gibt’s zusammen für 5.- EUR.

Auch bei der Bar Centrale wird man diesbezüglich nicht enttäuscht.

Abend

Für den Abend ist die Altstadt auf der Halbinsel romantischer, hier gibt es einige Perlen, für den Apero besonders hervorzuheben ist das Blanc Cafe. Aufgebaut im Stil einer alten „Opium-Höhle‘ ist es ein etwas versteckter Ort in dem man draussen, von der Aussenwelt abgeschirmt seinen Wein mit Nüssen, Oliven oder auch Fleisch- und Käseplättchen geniessen kann.

Wer ein chices, modernes lokal mit Meerblick für den Apero sucht, sollte unbedingt im c’est la vie vorbei schauen.

Fürs Essen sollte man allgemein zu Fisch nicht ganz abgeneigt sein, denn das steht in Apulien (wie an den meisten Orten, welche direkt am Meer liegen) zum Grossteil auf der Speisekarte. Meist gibt es nur eine oder zwei Varianten mit Fleisch.

Besonders schön sind fürs Abendessen die Restaurants direkt neben dem Meer. Am ersten Abend assen wir im Il Pettolino Gallipoli, ein sehr feines Restaurant, wenn auch preislich mit 120.- EUR für zwei Personen verhältnismässig etwas teuer. Denn im krassen Gegensatz zu Sizilien ist Apulien sehr viel günstiger! So kostet das Essen im Restaurant mit Pasta, Fisch, Dessert, zwei Gläser Weiss- und einer Flasche Rotwein selten über 80 EUR – Für beide Personen zusammen, wohlgemerkt! Eine Flasche Rotwein kostet im Durchschnitt um die 20 EUR, im Restaurant.

Ein weiteres sehr schönes und feines Restaurant am Meer ist das La Risacca. Den Fischfang des Tages sieht schon auf Eis ausgestellt vor dem Lokal und das Essen ist sehr gut. Ein volles Essen für zwei Personen mit einer Flasche Wein kostet hier noch 89.- EUR.

Etwas enttäuscht waren wir vom „Szenerestaurant“ L’Angolo Blu. Es hat sich zwar einen guten Namen geschaffen, scheint sich aber nun auf seinen Lorbeeren ausruhen zu wollen. Der Service empfanden wir als ganz schlecht: Obwohl wir extra einen Tag zuvor reserviert hatten, mussten wir fast eine Stunde anstehen, mit all den Leuten, welche nicht reserviert hatten. Eine Reservation in diesem Restaurant ist also nichts wert. Auch als wir dann ENDLICH mal einen Tisch bekamen war der Service nicht besonders freundlich. Das Essen war gut, aber im Vergleich zu den restlichen Restaurants in denen wir zuvor gegessen hatten nicht besonders. Der Preis war ok und lag im normalen Durchschnitt.

Sehr empfehlenswert ist hingegen die Trattoria Il Gallo, welche direkt vor unserer Unterkunft lag und uns jeden Abend wieder durch die absolut feinen Gerüche von den Tischen her kommend aufgefallen war. Natürlich mussten wir da auch noch Essen. 😉
Der Inhaber des Lokals scheint eine französische Herkunft zu haben. Mit französischen Gästen spricht er fliessend französisch und auch das Essen hat einen Hauch von der französischen Küche und es war wie erwartet absolut köstlich!
Am besten fragt man da nach „pescatrice“; das ist ein ganz frischer lokaler Fisch, welcher jedoch nicht immer angeboten wird.

Zum Abschluss möchte ich noch das Casanova erwähnen welches vor allem durch seine perfekte Lage auf einer Dachterrasse neben dem Meer liegend heraus sticht und -wenn man das Glück hat an den Rand gesetzt zu werden- während dem Essen einen Traumhaften Blick über das nächtliche mehr geniessen kann. Das essen selbst ist auch sehr gut, der Service hingegen leicht unter dem Durchschnitt.

 

L’Agriturismo Il Sorriso degli Ulivi

Speziell möchte ich auf das L’Agriturismo Il Sorriso degli Ulivi eingehen, welches auch noch in Gallipoli liegt. Als wir dieses bei unser Recherche gesehen hatten, wussten wir sofort: Da müssen wir auf jeden Fall einen Abstecher machen! Das „L’Agriturismo“ ist ein Familien betriebener Wein-Bauernhof mit Gasthaus. Übernachten auf dem Winzerhof sozusagen. Denn was gibt es schöneres als nach einem feinen italienischen Abendessen neben den Weinreben einzuschlafen? Eben! 😀

Nebst Wein werden auf dem Hof auch Oliven, Tomaten, Peperoni, Feigen und Chili angebaut, also so ein bisschen alles was Süditalien kulinarisch zu bieten hat und unter der heissen Sonne gut und saftig blüht.

Wir wurden gleich herzlich vom Grossvater der Familie in Empfang genommen und zu unserem Zimmer geführt. Als wir fragten ob es eine Führung durch den Hof gibt, sagte dieser einfach „wir dürften uns selbst überall in Ruhe umsehen“. Also gingen wir auf Erkundungstour durch Wege und Felder und fanden auch immer wieder feine Früchte zum Pflücken. Und glaubt mir, eine Tomate schmeckt soviel feiner, wenn sie direkt vom blühenden Strauch abgezupft wird, als die, welche man im Supermarkt kauft. Genauso bei den Feigen und Oliven. Ein herrliches Gefühl in der heissen Nachmittagssonne gemütlich durch den Bauernhof zu schlendern und ab und zu was frischen, direkt vom Strauch zu naschen!

Danach machten wir es uns auf der Dachterrasse gemütlich um die Abendsonne noch etwas zu geniessen. So um 20 Uhr wurde das Abendessen auf der gemütlichen Gartenterrasse aufgetischt.

Da das Essen jeden Abend von der „Mama“ der Familie selbst gekocht wird, gibt es jeweils nur zwei Alternativen der Speisen. Dafür fühlte ich mich so richtig wie wenn ich direkt bei einer Ur-Apulischen Familie zu Gast wäre! Authentischer geht’s kaum.

Zuerst gab es das typisch italienische „Antipasti“: Brot, Weichkäse, Bohnen, Tomaten und diverse Formen der Vorspeise, alle mit Zutaten direkt vom Hof! Allgemein kommen hier fast alle Zutaten direkt vom eigenen Feld und der Hof ist praktisch selbst versorgend.

Den Wein gibt es grundsätzlich nur offen, da ebenfalls aus Eigenanbau und direkt „vom Fass“. Es gibt jeweils einen Rose, einen Weiss- und einen Rotwein. Natürlich mussten wir alle probieren: Zum Antipasti den Rose und Weisswein und zur Hauptspeise den Rotwein (Primitivo). Die Weine schmeckten allesamt sehr köstlich und auch die Pasta und Fleisch Speisen waren vom leckersten was wir bisher in Apulien gegessen haben. Ein Rundum wohles Gefühl erschlich uns. „Das ist die pure Erholung, der pure Genuss, das ist Süditalien!“, dachte ich mir als ich gemütlich im Stuhl auf der Terrasse sass und den Wein schlürfte. Zum Dessert gab es dann noch selbst gemachte Kuchen und Brot mit Tomatenstückchen.

Da der Hof schon ziemlich abgelegen ist, gab es danach nichts mehr zu tun, so, dass wir relativ früh ins Bett gingen. Denn So gemütlich der Hof ist, so wenig ist los und es wird deshalb schnell etwas „langweilig“. Wir waren am nächsten Tag noch den ganzen Tag da, ehe wir Abends mit der Navetta weiter reisten.

Da man die köstlichen Weine auch in Flaschen abgepackt auf dem Hof kaufen kann, liess ich es mir natürlich nicht entgehen und ich kaufte noch je zwei Flaschen der Weine. Eine für noch während der Ferien zu trinken und eine für Zuhause. 😉

Ich würde diesen Hof unbedingt bei jedem Apulien Besuch empfehlen, wenn auch klar einen Tag und Nacht reicht, obwohl ich das sehr feine Essen gern noch einen Abend genossen hätte.

Monopoli

Monopoli ist, obwohl nicht weit entfernt, ganz anders als Gallipoli. Hier kommt wieder mehr das „Stadt-Feeling“ auf. Mit einen grossen Schiffshafen und einer gemütliche Altstadt, die zum schlendern und verweilen einlädt.

Übernachtet hatten wir hier im La Perla Del Mare B & B. Diese sehr geräumige Unterkunft mit einem Schlafzimmer und separaten, eigenen Küche liegt an einer sehr guten und ruhige Lage in einer Fussgängerzone in der Altstadt von Monopoli. Besonders toll fanden wir die private Terrasse und die sehr schöne Einrichtung. Von hier aus ist alles ist zu Fuss erreichbar.
Auch ein bemerkenswerter Service war, dass wir von der Gastgeberin „Frühstücks-Gutscheine“ für die sehr feine Bäckerei um die Ecke bekamen! – Und das „Frühstück“ musste man auch nicht am „morgen“ einlösen, sondern man konnte auch Nachmittags aus einem definierten Angebot von Gebäcken, Sandwichs, Früchten und Getränken auswählen. Eine Möglichkeit, die wir sehr schätzen da die Qualität der „ersten Mahlzeit am Tag“ so weit besser war, wie im Elamar, Gallipoli.

Auch hier gibt es eine schöne Festung zum Besichtigen, die Castello di Monopoli.

Natürlich bekommt man bei den heissen Temperaturen auch Lust auf ein leckeres Glace, denn immerhin sind die Italiener ja die „Erfinder“ dieser beliebten, gefrorener Köstlichkeit. Und das beste „Gelati“ in Monopoli gibt’s in Gelateria Frescolatte! Nicht nur, findet man eine riesige Auswahl an Hausgemachten Eiscremes der Extraklasse, sondern auch spezielle Konditor-Kreationen mit Eis. Zum Beispiel die selbst gemachte Version eines Maxibon oder Ben & Jerry’s „Cookie Dough Wich.

Etwa 10 Fuss-Minuten von der Unterkunft fanden wir noch einen Strand, den Spiaggia di Cala Porto Rosso. Zwar ziemlich überfüllt und ohne Miet-Liegen bietet das dazugehörige Lokal nebenan auch noch zünftigen Partysound und Animation an Nachmittag! 🙂

Gespiesen hatten wir hier am Abend in zwei Restaurants, die beide sehr gut und absolut Empfehlenswert waren!

Das erste ist das Terrazzamare ist sehr schön gelegen auf einer Dachterrasse mit Sicht aufs Meer und das Essen sehr gut.

Auch das zweite Restaurant, das Piazza Palmieri, ein sehr schmuckes kleines Restaurant mit einer Garten-Terrasse direkt neben dem Dom.
Die Terrasse hat nur 8 Tische, das heisst man sollte unbedingt vor-reservieren! An diesen Tischen fühlt man sich wie wenn man „mitten auf dem Platz in einer kleinen Insel speisen“ würde und das Essen ist Weltklasse!
Es war das perfekte letzte Abendessen vor der Rückreise.

Fazit

Nach Sizilien und Capri war ich nun schon zum dritten Mal in Süditalien und Apulien, obwohl international relativ unbekannt hatte ich am schönsten Erlebt!
Es stimmt einfach alles schöne Strände gutes Essen, feiner Wein, die typisch Südländische Gelassenheit, Romantik in den kleinen Gassen, eine grosse Gastfreundlichkeit,… Nun ja, halt alles was es für perfekte Ferien so braucht.

Und das Apulien international wenig bekannt ist hat auch seine Vorteile: Fast keine (ausländischen) Touristen! 🙂 Hier kann man noch Süditalien erleben wie es richtig ist, der Ort wo hauptsächlich die Italiener Ferien machen.

Dies bedeutet auch, dass das Preisniveau deutlich unter dem der Touristen-Orte wie Sizilien oder Capri liegt! Im Restaurant eine ganze Flasche besten Rotwein für 20.- EUR und ein Abendessen für selten mehr als 40.- EUR pro Person, inklusive Vorspeise, Primi Piatti, Secondi Piatti und Dessert ist für Schweizer schon fast geschenkt. 😀

Es ist jedoch anzumerken, dass die Leute in Apulien fast kein englisch können. Es wäre daher gut, wenn man zumindest ein kleines bisschen italienisch könnte (falls nicht, Wörterbuch mitnehmen 😉 ), denn auch mit schlechtem italienisch kommt man in Apulien besser über die Runden als mit gutem englisch. 🙂

Auch für Familien-Ferien ist Apulien eine gute Wahl: Da die (Süd-)Italiener bekanntlich sehr kinderfreundlich sind und die „Bambinis“ alles für Sie bedeuten und sie Ihre Kinder auch überall hin mitnehmen stört sich absolut nirgendwo irgendjemand daran wenn die Kinder z.B: im Restaurant herum rennen.

Am Rande bemerkenswert ist auch, dass selbst der Flughafen Brindisi ein grosses und feines kulinarisches Angebot nach italienischen Standards bietet! Daher ist es empfehlenswert mit dem Essen bis zum Flughafen zu warten um sich kurz vor dem Abflug Essens technisch nochmals richtig zu verwöhnen… 😉

Fotos

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.